Google+ 33rpmPVC: Juli 2017

24.07.2017

Für Perlentaucher: Jetzt! - Liebe In Großen Städten 1984-1988

Selbst wenn ich noch nichts von der Platte gehört hätte, würde ich sie mir schon aufgrund des großartigen Covers kaufen. Das allein macht allerdings nur einen Teil des Anreizes aus, sich "Liebe In GROSSEN Städten 1984-1988" der Formation Jetzt! in den heimischen Plattenschrank zu stellen, respektive natürlich auf den Plattenteller zu legen und zu spielen...

Insgesamt gesehen ist es schon verwunderlich, dass man soviel Spitzenmaterial einer Band zusammentragen kann, die es eigentlich zu Lebzeiten auf nicht allzu viel Output und noch weniger Aufmerksamkeit gebracht hat und eigentlich bereits in absolute Vergessenheit geraten war. Geändert haben das vermutlich die zwei hervorragenden Sampler "Falscher Ort, Falsche Zeit", die zuletzt auf Tapete Records veröffentlicht wurden und einige Perlen der Vergangenheit wieder zutage gefördert haben. Darunter eben auch

Hard, Heavy, Hässlich? Tyler Leads - Stay Ugly

Darf's auch mal etwas Heavy Rock sein? Nicht gerade das übliche Metier, welches ich hier beschreibe, aber die am 28.7. erscheinende EP hat es einfach verdient. Und da Recklinghausen ja praktisch bei mir um die Ecke liegt, tut ein wenig Lokalpatriotismus ja auch nicht weh. Das sehr ansprechende Cover tat sein übriges, da mal reinzuhören. Große Erwartungen hatte ich dabei nicht, dazu habe ich schon zu oft Promos von immer wieder gleich klingenden Band des Genres im Postkasten gehabt und anschließend gelangweilt weggelegt. Bei Tyler Leads war das grundlegend anders. Die Scheibe fesselt von Beginn an. Und geht durchgängig verdammt ab. Ein bisschen erinnern mich einige Songs ein wenig an - man glaubt es kaum und manch ein Fachmetaller mag schmunzeln - Iron Maiden, Judas Priest, Dio oder stellenweise auch an The Cult. Ich bin ja nun auch kein ausgewiesener Metal-Experte und was den Bereich angeht auch irgendwie in

22.07.2017

3 x neu: Fuzzy Vox, Karoshi und The Moorings

Nachdem ich die französische Garageband Fuzzy Vox hier ja bereits kurz vorstellen durfte, hatte ich jetzt die Gelegenheit mir das ganze am 14.07. erschienene Album mit dem Titel "No Landing Plan" (Kidnap Music) anzuhören. Und der Titel des Werks veranschaulicht in etwa, was einen erwartet. Da gibt es keinen Autopilot - der Flugzeugführer scheint nicht mehr Herr seiner Sinne zu sein und dreht einen Looping nach dem anderen. Und auch wenn der Flieger tief in den 60ern gebaut wurde, wird er mit Kerosin der Marke Punkrock und Rythm & Blues der ursprünglichen und rohen Sorte angetrieben. Mehr Garage, respektive Hangar geht nicht. Auch wenn man beim Flug durch die Titel nicht das sichere Gefühl bekommt, wieder ebenda zu landen. Die Band weiß definitiv, wie man ein Brett nach dem anderen raushaut und lässt auch durch eingestreute Tempowechsel an keiner Stelle Langeweile aufkommen. Die Platte ist eine absolute Empfehlung und Fuzzy Vox sind im August und Dezember auch in Deutschland unterwegs...

20.07.2017

Intro: Phonetic Circle



Phonetic Circle aus Hamburg heute in Dortmund bei Sommer am U in Dortmund. Mal sehen, was die live bieten. Was ich bisher hören konnte, klingt jedenfalls sehr vielversprechend...

17.07.2017

2. Album erschienen: Fuzzy Vox - No Landing Plan

Am 14. Juli ist der zweite Longplayer "No Landing Plan" der französischen Garagenrocker Fuzzy Vox erschienen. Der Titel unten im Video ist ein Coversong der Easybeats feat. Lisa Kekaula von Bellrays / Lisa & The Lips als Gastsängerin. Und in der Art geht's auch durch die ganze Scheibe. Der Bandname ist Programm...







14.07.2017

Die Liga Der Gewöhnlichen Gentlemen - It's OK To Love DLDGG


Ich weiß nicht genau, was mir besser gefällt - "Rüttel am Käfig" oder "Ampeln auf Gelb"? 
Eine wirklich gute Frage, die DLDGG im Opener ihres neuen Opus da sich selbst oder dem geneigten Hörer ans Herz legen. Eine Grundsatzfrage? Vielleicht! Besser wird die Ausgangslage zur Beantwortung mit dem nun gerade erschienenen Album "It's Ok To Love DLDGG" auch nicht gerade. Reiht es sich doch nahtlos ein, in die ohnehin schon auf Höchstniveau eingespielten drei vorangegangenen Werke. Nicht wirklich einfach, sich für eins von den Vieren als DAS Lieblingsalbum zu entscheiden. Bleibt nur alle zu kaufen, alle hören und zwar oft...

Nun sind mir aber schon beim Erscheinen des letzten Albums "Rüttel Mal Am Käfig, Die Affen Sollen Was Machen", viele Stimmen, obwohl der Band grundsätzlich durchaus zugeneigt, ans Ohr gedrungen, die die Platte zwar gut fanden, aber nicht mehr so gut wie die vorherige. "Nichts aufregend Neues", "Die anderen Platten hatten mehr Hits", und so weiter. Und es steht zu vermuten, dass ein ähnlicher Tenor nun wieder erschallt. Gut, ein neuer Musikstil wurde weder zuletzt, noch jetzt erfunden. Aber will man das? Stimmt die Kritik, die eh nur subjektiv sein kann, überhaupt? Meiner bescheidenen Meinung nach - überhaupt nicht! "Rüttel mal am Käfig..." war ein ebenso durchgängig gutes Album voller guter Songs, bei dem für mich keiner davon in irgendeiner Form schlechter oder langweiliger war, als bei den beiden Erstlingen. Und nachdem ich mir "It's Ok To Love DLDGG" nun heute bereits zum vierten mal nacheinander angehört habe, gilt das hierfür ebenso. Denn musikalisch ist diese Band ohnehin über jeden Zweifel erhaben. Natürlich braucht es bei neuen Alben altbekannter Helden immer etwas Zeit, sich an die neuen Songs zu gewöhnen. Zu stark verinnerlicht sind oftmals die Stücke der Vorgänger. Fast allesamt mittlerweile Klassiker. Potential ebensolche zu werden, ist auf "It's Ok To Love DLDGG" aber reichlich vorhanden. Und das mit - ich zitiere - "Vintage Sound, jetzt noch moderner". Womit der berühmte Nagel auf den Kopf getroffen wäre...

01.07.2017

Welcome to Wonderland



In der eigenen Wahrnehmung von Musik kommt es immer wieder, zumindest wenn man an tiefergehenden Zusammenhängen interessiert ist, zu äußerst interessanten Querverweisen, wundersamen Entdeckungen und ungeahnten Zusammenhängen. Manchmal übersieht man aber auch das Offensichtliche, bei dem der ein oder andere sagen wird: "Wie? Das wusstest du nicht?" In Bezug auf die 1968 formierte Band Wonderland liegt dieses Erweckungserlebnis schon ein paar Jahre zurück, war aber tatsächlich ein solches. Zum ersten mal gesehen habe ich Wonderland bei einer televisionären Rocknacht, in der viele