Google+ 33rpmPVC: Dezember 2016

27.12.2016

Rest In Peace, Rick Parfitt...

Rick-parfitt-2007-07-18-orebro
























Richard John Parfitt OBE 
* 12. Oktober 1948 --- † 24. Dezember 2016


[m] Über diese unsägliche Jahr noch weitere Worte zu verlieren, ist mittlerweile überflüssig. Das hatte ich schon in einem vorherigen Artikel getan. Scheinbar muss man 2016 wirklich bis zur letzten Minute abwarten um ein Resümee hinsichtlich der verstorbenen Musiker und anderweitiger Prominenter zu ziehen. Das zeigt auch das Ableben von George Michael, nur einen Tag nach Parfitts Todesmeldung. Dennoch ist der für mich überraschende Tod des Sängers und Gittaristen von Status Quo noch mal ein kleiner Keulenschlag...

17.12.2016

Peppone mit neuem Album "Ohne Grund" // VÖ: 16.12.2016 (Bördebehörde Tonträger)



Wo ist Don Camillo? Peppone sind jedenfalls schon da. Und das mit neuem Album und nicht ohne Grund. Denn exakt so heißt der Longplayer der Magdeburger Beatboxpunkrocker (kreative Eigenbenennung), der auch als limitierte LP (300 Exemplare auf weißem Vinyl, extra für Vinyl gemastert) erschienen ist. Randvoll mit Dingen, die niemand wirklich braucht, aber das Herz eines Vinylsammlers zur freudigen Erregung bringt. Aus dem Inhalt: Einleger, 3 Postkarten, Download-Code, Aufkleber und Bierdeckel. Und zu guter letzt eben auch einer weißen Vinylscheibe mit jeder Menge toller Songs, die sich ins nunmehr seit 1-2 Jahren andauernden "Postpunkindeutsch"-Revival gut einfügt. Seit Dr. Avalanche, der Beatbox der Sister Of Mercy und beispielsweise auch von Joy Division (auf "Isolation"), bin ich durchaus Fan von gut getakteten Drumcomputern. Bei Peppone ist die Programmierung achtbar gelungen und tut ihren Job, auch wenn ich vermute, dass das Modell ein neueres sein wird, als die gute, alte Boss DR 55 im oben genannten Fall...

10.12.2016

Re-Review: The Stone Roses - Second Coming: Gescheitert an den hohen Erwartungen?


















[m] Ja, jaa... Mal wieder das vermaledeite zweite Album einer mit Glanz und Gloria gestarteten Band. An der Bedeutung der Stone Roses mit ihrem selbstbetiteltem Debütalbum gibt es wohl kaum etwas zu zweifeln. Ein Meilenstein der Popgeschichte. Und dann kam - ok es kam erst noch "Fools Gold" als Single - aber dann kam tatsächlich 5 lange Jahre nichts. Ein ausgiebiger Streit mit ihrem ehemaligen Plattenlabel Silvertone brachte den Kreativstrom der Band zum Erliegen und jede Menge Zeit, sich den aufkommenden Antipathien innerhalb der Band zu widmen. 1994 dann aber doch - "Second Coming" erschien! Eigentlich fast überpünktlich zur bald aufkommenden Britpop-Welle um Blur, Oasis, Pulp und Co...

Jesus and Mary Chain’s New Song “Amputation” - New Album out in March 2017





















Link

Godspeed you...


 Natürlich sterben zu jederzeit irgendwo auf der Welt Menschen. Unbekannte und Bekannte. Nahestehende und Fremde. Manche sind eigentlich fremd und stehen einem trotzdem nah. Berühmte Musiker, Literaten, Schauspieler, anderweitige Persönlichkeiten oder auch nahestehende Verwandte. Familiäres soll aber familiäres bleiben und bleibt somit hier außen vor. Recht regelmäßig trifft es aber auch berühmte Menschen und was im Prinzip vor gut 12 Monaten, genauer gesagt am 28.12.2015 mit dem Tod von Lemmy Kilmister begann, ist entweder wirklich ein exorbitant verlustreiches Jahr für die Musikbranche oder doch nur ein - um es mit dem Unwort des Jahres zu begleiten - "postfaktisches" Gefühl aufgrund der zeitlichen Nähe zu den Ereignissen. Ich kann und will hier auch keine empirischen Belege vorbringen. Jedoch sagt mir eben dieses unbestimmte Gefühl, dass 2016 ein in Bezug auf die doch sehr hohe Ablebensrate an guten Künstlern und vor allem Musikern, ein verdammtes Scheißjahr war. Listen dieser Verstorbenen gibt es eigentlich genug, sogar sehr vollständige. Diese hier ist eher persönlich und leider voller Persönlichkeiten, deren Musik, Bücher oder sonstiges Wirken mich irgendwann mal oder auch schon immer interessiert oder gar begeistert haben...

03.12.2016

Jimmy Eat World (16.11.2016 , Münster Skaters Palace , Support Deaf Havanna) - Neue Scheibe " Integrity Blues" ( VÖ 21.10.2016)


[dh] Nach 2 Jahren hatte ich mal wieder das Vergnügen meine Emo/College-Rock Favorites Jimmy Eat World live zu erleben. Und wie schon beim ersten Mal, geschah dies im Skaters Palace in Münster. Doch von Anfang an: Am 21.10. erschien ihr 9. Studioalbum mit dem Namen "Integrity Blues". Nach dem eher durchschnittlichen, wenn auch nicht schlechten 2013er Album "Damage", ein deutlicher Schritt nach vorne. Ob radiotauglicher Alternative Rock bei "Sure And Certain" oder "Get Right", die  Balladenvariante "The End Is Beautiful" oder meinem absoluten Favoriten "You are free", Jimmy Eat World werden nicht langweilig and liefern eine starke Scheibe ab. Interessant auch das sehr experiementelle Stück "Pass The Baby" - teils düster, teils Synthie-beladen, aber eigentlich total untypisch für die Band - zeigt es auch die Breite, welche die vier Jungs mittlerweile entwickeln können...

R.I.P. Micky Fitz (The Business) - Oi! & Punk-Legende gestorben!



[m] Micky Fitz, Sänger der britischen Oi-Punk-Legenden The Business, ist am Donnerstag den 01. Dezember 2016 laut diverser Medienberichten an den Folgen einer schweren Krebserkrankung verstorben. Er war einer der wichtigsten Protagonisten der Oi!-, Punk- und später auch Hardcore-Szene. The Business, denen er seit der Gründung 1979 angehörte, waren ein wichtiger Einfluss und Bestandteil dieser Szene, für deren Einheit sich gerade Micky immer stark gemacht hat.  Michael Fitzsimmons, so sein bürgerlicher Name, ist gerade einmal 60 Jahre alt geworden...


Neue Scheibe von Rob Lynch "Baby, I´m A Runaway" (VÖ 22.07.2016)


[dh] Etwas spät diese Rewiew, aber ich habe mir die Platte erst kürzlich zugelegt. Auf diesem 2. Album bleibt der Londoner seiner Linie mit Folk-Indie-Rock zwar treu, entwickelt sich aber doch weiter in Richtung Rock. Während der Opener "Prove It" und der Song "Runaway" noch an sein Vorgänger Album "All These Nights In Bars Will Somehow Save My Soul" erinnern, geht der Song " Selfish Bones " schon mehr in den Indie-Rock-Bereich. Es folgt das vom Country angehauchte "Sure Thing" und die Ballade "Closer". Sehr Sentimental geht es auf der 2. Seite der Scheibe mit dem ruhigen "Tectonic Plates" los. Hier erinnert sich Rob an seine musikalische Jugend, die auch Punk Volume 4 beinhaltet hatte. Rockig geht es mit "Salt Spring" weiter, alles in allem ein starkes 2. Album eines meiner Lieblings Singer/Songwriter...