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23.06.2017

Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen - Die Welt braucht mehr Leute so wie Dich



Eine weitere Vorveröffentlichung der Liga vom am 14.07.2017 neu erscheinenden Album "It's OK to love DLDGG". Titel des Songs: "Die Welt braucht mehr Leute so wie Dich". Damit ist dann wohl alles gesagt...

Weitere Infos:

20.06.2017

Tapetenwechsel: Dial M For Murder! - Oh No!



Während ich gerade meinen turnusmäßigen Besuch auf der Website des Labels Tapete Records - momentan eins der von mir am höchsten geschätzten Tonträgererzeuger des Landes - absolvierte, fiel mir in der schieren Massen an grandiosen Veröffentlichungen eine Band auf, die sich bisher auf unerklärliche Weise meinem Blickfeld entzogen hat: Dial M For Murder!...

Die Band (die eigentlich ein Duo ist) aus dem kühlen Norden (Keine glanzvolle Beschreibung ich weiß. Aber angesichts der momentanen Hitze hier am Schreibtisch eine wohltuende...), nämlich Schweden, existiert nun schon einige Jährchen. Zumindest gibt es ein Debütalbum und oben im Video gezeigte Single aus dem Jahre 2009. Im ersten Moment dachte ich beim Hören des Songs an die frühen Editors oder auch an Motorama. Klang für mich zumindest so spannend, das ich mich gleich auf die Suche nach mehr Infos machte. Viel mehr konnte ich aber leider nicht über die Band in Erfahrung bringen. Vielleicht kann mir ja jemand der geneigten Leser einen Tipp geben, ob es die überhaupt noch gibt? Zumindest Veröffentlichungen scheint es keine weiteren gegeben zu haben. Irgendwie gibt es noch 'ne Metalband malaysischen Ursprungs mit gleichem Namen, welche eine geordnete Suche bei Youtube auch nicht gerade erleichterte. Die Schweden sollte man aber doch mal gehört haben...



13.06.2017

Gib dem Affen Zucker: The Twangmonkeys




Könnten auch dem "Back From The Grave"-Samplern entsprungen sein, und die meisten verfügbaren Aufnahmen klingen soundtechnisch vielleicht momentan sogar noch etwas mehr nach Küche denn nach Garage. Aber da ist etwas, was mir unheimlich gefällt. Und das liegt nicht nur am genialen Bandnamen. The Twangmonkeys die aus der Ecke Geldern-Straelen, unweit der niederländischen Grenze stammen, sind ein Duo, bestehend aus Sänger und Gitarrist Buddy Olli (Oliver Blees) und Drummer Marcos Los Trappos (Marcus Trappe). Musikalisch agieren sie in der Gemengelage aus Rock'n'Roll, Garage, R&B, Punk, Ska, Surfpop und Psych. Shindig-Leser wissen, was ich meine. Definitiv eine Formation, wo ich mich jetzt schon auf den ersten Tonträger freue und die noch etwas erwarten lässt...



06.06.2017

Britpop aus Düsseldorf: The Buggs - Instant Love



Das aus Düsseldorf ja durchaus öfter etwas hörenswertes in die Musikszene einfließt, ist ja nun hinreichend bekannt. Dass es bei The Buggs dann aber so dermaßen britisch klingt und man sich beim Hören noch mal vergewissern muss, ob man auch richtig gelesen hat, ist dann schon eher selten. Energiegeladener Indie-Pop britischer Prägung, der auch gut in den zeitlichen Kontext von 1995 oder 2005 gepasst hätte. Aber auch Menschen mit einer gewissen 60s-Verliebtheit kommen aufgrund des (natürlich!) stark dort verwurzelten Sounds auf ihre Kosten. Nach dem ersten Album „Symphony For The Minority“ im Jahr 2016, folgt nun eine neue E.P. mit dem Titel "Instant Love". Äußerst vielversprechend...

02.06.2017

Stop Look Listen by Marta Ren & The Groovelvets



Wäre Facebook nicht so eine unübersichtliche Shice, könnte ich mich vielleicht noch daran erinnern, wer mir den Tipp mit Marta Ren & The Groovelvets gegeben hat. Spielt aber auch nur eine untergeordnete Rolle, denn der Sound spricht für sich selbst. Wie soll man jetzt dazu sagen? Neo-Retro-Blue Eyed-Soul? Zunächst habe ich sofort an einen Zusammenhang mit Daptone Records gedacht. Auf jeden Fall eine großartige Platte mit großartigen Musikern und einer großartigen Sängerin. Erschienen ist sie aber auf dem - nein, ich sage jetzt nicht nochmal großartig, obwohl es passen würde - Mailänder Label Record Kicks, auf dem sich auch noch eine ganze Latte weiterer feiner Künstler finden lässt. Die Platte könnt ihr als Vinyl oder CD über Bandcamp ordern. Solltet ihr euch mal intensiver mit befassen...



30.05.2017

"The Changing Man" / Heft-Beilage-CD aus MOJO, April 2008



Das man Beilage-CDs in Musikzeitschriften auch anders als langweilig machen kann, beweisen die Macher des englischen Musikmagazins MOJO beinahe in aller Regelmäßigkeit. Ein besonders gelungenes Exemplar lag der April-Ausgabe im Jahr 2008 bei. Wem beim Anblick der Tracklist nicht gleich das Verlangen nach dem Play-Button überkommt, dem kann man vielleicht doch noch helfen: Einfachmal die Zeit nehmen, sich diesen verdammt guten Kaffee... ach nee, bin schon wieder beim Twin Peaks-Revival ;) - also diesen verdammt guten Sampler anzuhören. Da war bei der Zusammenstellung ein Fachmann am Werk...
Tracklist:

10.000 Maniacs - Everyday Is Like Sunday


Man kann tatsächlich auch gut covern...

Neue Scheibe von British Sea Power: „Let The Dancers Inherit The Party“



[dh] Ein echtes Jubiläum! Die sechs Briten von British Sea Power, die aus der Umgebung von Brighton stammen, veröffentlichen ihr mittlerweile zehntes Album. Dem letzten offiziellen Studioalbum von 2013 „Machineries Of Joy“, folgten zwar noch „From The Sea To The Land Beyond“, „Happiness“ und „Sea Of Brass“, sie gelten allerdings nicht unbedingt als BSP-Studioalben, weil hier eher in Richtung Filmmusik gearbeitet wurde...

Das neue Album ist weniger an den Anfängen der Band orientiert, wo es mehr in Richtung Postpunk, Indie und auch Britpop ging.  Gitarrenlastiger Indiepop bleibt es aber auf der neuen Scheibe allemal. Meistens geben ruhigere, poplastige Stücke den Ton an, wie beispielsweise „The Voice Of Ivy Lee“ oder „Keep On Trying“. Sehr eingängig auch das melancholisch-verspielte „Don`t Let The Sun Get In The Way“. Absolutes Highlight ist für mich aber der Opener „Bad Bohemian“. Hier zeigen BSP ihre enorme Power im Verbund mit ausgeprägtem Hit-Charakter. Für mich ein echter Ohrwurm...





Neues Album von Dave Hause: „Bury Me In Philly“



[dh] Nach diversen EP`s, den Alben „Resolutions“ (2011) und „Devour“ (2013), endlich wieder neues Material des Singer/Songwriters mit Punkrock-Wurzeln (The Loved Ones): Dave Hause And The Mermaids...

Dave ist seinem Stil, Rock mit Folk- und Punkrock-Einflüssen zu mischen, treu geblieben. Die meisten Songs sind so stark (noch wesentlich rockiger als der Vorgänger „Devour“), dass ich dieses Album als sein Bestes bezeichnen würde...

Anspieltipps sind die Stücke „Bury Me In Philly“, „Shaky Jesus“ oder „With You“. Etwas ruhiger geht`s zu bei bei „My Mistake“ oder auch bluesiger angehaucht in „The Mermaid“. Alles in allem ein tolles Album. Im Video zu sehen, die Liverversion von „Shaky Jesus“...


20.05.2017

Albumdebüt: She-Devils - She Devils

Das ewige 60s-Revival dauert scheinbar unaufhaltsam an. Freut mich natürlich. Eindrucksvoll belegt wird das zum Beispiel in diesem verspielten Video "Hey Boy" des Duos She-Devils aus Kanada, in welches ihr weiter unten reinschauen könnt. Eine leicht unterdrückt klingende Surf-Gitarre unterstützt die phantastische Stimme von Audrey Ann Bouchers bei ihrem eindringlich-hypnotischen Gesang, der auch der ein oder anderen Twin Peaks-Folge gut zu Gesicht gestanden hätte. Nun also das selbstbetitelte Debütalbum, welches am 19. Mai veröffentlicht wurde. Sollte man unbedingt mal gehört haben. Aber Vorsicht, es besteht Suchtgefahr...